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Wolfgang Becker aus KN diskutiert mit Ihnen über…

suedblog.de - Konstanz, das heutige und das wie ich es morgen sehe

Von wolfgangbeckerauskn - Geschrieben am 08.05.2009, 19:43

Wenn das jeder machen würde  oder "und wann wird das Rad umgelaufen?"

Wenn das jeder machen würde oder "und wann wird das Rad umgelaufen?"

 

Fahrradfreundlich bedeutet für mich sicheres Radfahren im Stadtverkehr, sichere Abstellmöglichkeiten beim Einkaufen, aber auch vor der Wohnung. Darüber hinaus sollten Sonderwege, aber auch Sonderregelungen, dazu führen, dass die Vorteile des Fahrradfahrens ausgenutzt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In KN gibt es z.B. die Fahrradstraße und für einige Einbahnstraßen die Regel, dass Fahrradfahrer gegen die Fahrtrichtung fahren dürfen. Hier will ich über eine Ausweitung mit der Verwaltung reden.

 

Altstad - Fahrradweg - Plan von Konstanz; Stand 2007; WoBe
Altstad - Fahrradweg - Plan von Konstanz; Stand 2007; WoBe

Aber wie steht es um die Sicherheit? Die Fahrbahnmarkierung für Radfahrer ist oft lückenhaft oder fehlt komplett. Typische Gefahrenstellen sind nicht einheitlich gekennzeichnet und auch die Haltestellen für den ÖPNV längs eines Radweges sind oft alles andere als sicher.

Es kann nicht die Lösung sein, dass man einen Radweg zur Sackgasse werden lässt, aber die parallel verlaufende Straße weiter führt (Fischmarkt) oder das vor Ampeln die Haltelinien nicht vollständig, auch über den Radweg, durchgezogen werden und so dem Radfahrer das Recht zum Durchfahren signalisiert.

Diese Sicherheitslücken werden wir schließen, aber auch darüber hinaus mehr passive Sicherheit realisieren.

 

Sicher aufbewahrt haben möchte der Radler auch sein Rad wissen und das verlangt moderne Fahrradständer, wie es sie in unterschiedlichen Bauweisen gibt. Sicher bedeutet in diesem Zusammenhang ein Sicher vor Entwendung und Zerstörung. Leider findet man in KN relativ wenig Abstellmöglichkeit und es sind oft noch Ständer älteren Models,

an, in solchen Ständern stellte man früher sein Rad ab
sind diese Fahrradständer noch Standard?

die leicht zu Schäden am Rad führen. Diese ungeeigneten Ständer werden wir durch moderne austauschen und weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ausweisen.

Wie das Auto so ist auch das Fahrrad ein „Zubringer“ zum ÖPNV. Dieses hat zur

Folge,dass an zentralen ÖPNV-Haltestellen viele Räder über eine längeren Zeitraum abgestellt werden und somit auch dem Wetter ausgesetzt sind. Hier bieten sich Bike-and-Ride-Haltestellen oder besser noch ein Fahrradparkhaus an und somit Abstellsicherheit bei höchstem Komfort. 

Wieso soll so ein Haus nicht auch in KN möglich sein? Wir werden das Projekt angehen, aber auch weiter Bike-and-Ride-Haltestellen ausweisen.

 

Aber auch der Fahrradfahrer muss seinen Teil dazu beitragen. Die Stadt kann nur die Passivseite in Richtung Fahrradfreundlichkeit verbessern. Der einzelne Radfahrer muss die aktive Seite durch sein Fahrverhalten beisteuern. Verstöße gegen die Vorschriften, gefährden alle und sind umgehend und massiv zu ahnden. Wer mein, es seinen Kavaliersdelikte, irrt gewaltig!. 

 

Geht doch! Zum Beispie vor dem Hochhaus

Geht doch! Zum Beispiel vor dem Hochhaus

Wolfgang Bekcer; 06.05.2009
Einsortiert unter: Fahrrad, Politik & Parteien


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