“Fahrrad-Highway”
Einige Fotos Rund um das Fahrradfahren aus Münster in Westfalen.

Dort kann die Altstadt durch einen “Fahrradwege - Ring” umrundet werden. Er wird auch gerne ” Fahrrad - Highway” genannt und umschließt als Ring die Altstadt von Münster.
Ähnliches gibt es auch in Konstanz.
Man muss die Teilstücke nur kennen und darf das Wort “Ring” nicht so ganz wörtlich nehmen.
Beginnen wir am Erbertplatz
und fahren auf der Fußgängerbrücke über den Rhein, so gelangt man in die Schottenstrasse, eine Fahrradstraße.
Diese geht dann Schnurrstraks geradeaus bis hin zum Döbeleplatz.
Hier muss man sich dann leider als Radfahrer etwas bemühen, denn dass es dann in der Bodanstrasse weiter gehen könnte, ist nicht so sichtbar.
Der Kreis schließt sich, indem man über die Bodanstrasse, dann Bahnhofsplatz, Konzilstrasse und über den Rheinsteig bis hin zur Fußgängerbrücke, dem Startpunkt, fährt.
Ich habe den “Fahrradwege - Ring” in einen Stadtplan eingetragen. Sehen ie selber:

Altstad - Fahrradweg - Plan von Konstanz; Stand 2007; WoBe
.
Gruß
Wolfgang Becker
Konstanz - Dingelsdorf
Kreuzungspunkt von
PKW, Fahrradfahrer und Fußgänger als Teil des Altstadtrings in Münster
Das Foto zeigt ein Teilstück der Promenade in Münster
Schlechte Radwege
Zum Verkehrsverhalten der Radfahrer in Konstanz Der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstags nennt die nicht zu Kenntnis genommenen Bedürfnisse der Radfahrer und die Qualität der Radwege als Ursachen für nicht ganz korrektes Verhalten der Radfahrer. Wie sieht das mit der Radwege-Infrastruktur in Konstanz aus? Da ist als erstes der im Nirwana endende Radweg der Konzilstraße. Logisch finden hier Verstöße
gegen die Straßenverkehrsordnung statt. Wieso wird der Weg nicht ordentlich in den Straßenverkehr überführt? Spricht man es bei Oberbürgermeister oder Verwaltung an, lautet die Antwort „Warten wir auf die Umgestaltung der Bahnhofstraße“. Das Verhalten der Radler war schon beim Bau dieses Radweges vorhersehbar.
Und dann die Führung der Radwege an den Bushaltestellen, wo oft eine Kollision mit aussteigenden Fahrgästen vorprogrammiert ist. Oft weisen Busfahrer vor dem Öffnen der
Türen auf den Radweg hin. Dafür meinen Dank. Eine deutliche Kennzeichnung des Radweges wäre nun bestimmt keine große Investition, die nachträglich angebracht werden
könnte.
Wenn schon unsere Jugend durch den Mangel an sicheren Radwegen an ein rüpelhaftes Fahren herangeführt wird, darf man sich nicht wundern, dass das mit dem Alter zunimmt.

die Fußgänger und Fahrradbrücke über den Rhein, ein Teil des “Fahrradringes”

KN-Ddf, den 20.03.2009 Wolfgang Becker
